Als ich damals meine neue graue Leinwand bekam, war die große Frage wen oder was ich nun fotografieren kann um daraus eine Montage / ein Composing zu erstellen. Schnell fiel die Wahl auf mich, so wie es Matthias Schwaighofer auch viele Male gemacht hat. Die nächste Frage war, mit welchen Requisiten. Ein Rundgang durch die Wohnung und dann war klar, die Taucherausrüstung sollte es sein!

Der Vorteil, wenn man sich selber fotografiert ist, man hat alle Zeit der Welt und kann sich an sein Bild im Kopf Stück für Stück heranarbeiten. Der Nachteil ist, man muss immer mal wieder weg von der Leinwand, hin zur Kamera und schauen, ob das gemachte Bild passt.

Von einigen Tutorials wusste ich, mit Brillen ist das so eine Sache. Also mit dem blitzen. Darum fotografierte ich mich mal mit der Taucherbrille und mal ohne. Das sollte sich später bei der Bearbeitung auszahlen!

Das sind einige der Aufnahmen, die ich dann gemacht habe.

Ich bin dann einem Tutorial gefolgt und habe mich Schritt für Schritt verbessert. Doch irgendwann wusste ich, es stimmt was nicht auf dem Bild. Aber ich kam lange nicht drauf. Dann habe ich das Projekt vorerst aus Eis gelegt und mich mit anderen Dingen beschäftigt! Und das war auch gut so.

Wann dann die Idee kam kann ich nicht mehr genau sagen, aber plötzlich war mir klar, es waren die Haare! Denn wenn man wirklich abtaucht, dann steigen die Haare ja nach oben!!!

Also habe ich Teile meines Kopfes ausgewählt, die Ausschnitte Transformiert und angepasst und hatte so am Ende genau das richtige Ergebnis.

Manchmal muss man eben einen kleinen Abstand zum Projekt eingehen und die Blockade so lösen!

Das fertige Bild bringt mich heute noch zum schmunzeln und hat wirklich eine Menge Spaß gemacht. Auch wenn es am Anfang nicht einfach war, aber all diese Erfahrungen waren sehr wichtig für mich. 

Probiert aus, seid kreativ und habt Spaß!

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