Die Fotografie ist so wunderbar, weil man vergängliche und einzigartige Momente verewigen kann. Und das auf die eigene, individuelle Art und Weise.

Auch wenn mich oft die Masse der Bilder in meinem Archiv erschlägt, so weiß ich doch immer, wo ich welches Bild gemacht habe.

👉 Weil für mich die Fotografie mehr ist, als nur Knöpfe drücken.

Dieses Bild habe ich vor einigen Tagen, während einer Gassi Runde gemacht. Fasziniert von den vielen Eiszapfen habe ich mich auf den kalten Boden begeben und die für mich passende Position zum fotografieren gesucht.

In diesem Moment war nur diese pure Begeisterung da. Über das Licht, dieses einzigartige Eisgebilde. Und genau diese Gefühle erlebe ich immer wieder, wenn ich meine Bilder anschaue.

Jedes Bild hat seine eigene Geschichte und ich will Euch gern mehr solcher Bilder und Geschichten zeigen!

 

Mit diesem Bild werde ich allerdings nicht nur diesen Ausflug verbinden. Es wird mich auch immer an die Zeit mit dem Virus erinnern. An das Jahr 2020. Das Jahr, in dem sich alles geändert hat. So geändert, wie auch dieser wunderbare Eiszapfen eine Veränderung durchmachen wird. 

Vielleicht ist die Fotografie auch gerade in dieser Zeit, eine wunderbare Möglichkeit, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Auch wenn ich derzeit das Haus nur für Gassi Runden und wirklich notwendige Einkäufe verlasse, so bleibt doch auch genügend in meinem häuslichen Umfeld, in meinem Garten zu entdecken.

Auf eine kleine Entdeckungsreise gehen und etwas Ablenkung finden. In eine andere Welt eintauchen und ganz eigene Momente und Erinnerungen festhalten. Ob nur für sich selber, oder auch für andere Augen. Das spielt keine Rolle!

Bei diesem Bild war mir die Aufnahme auf gleicher Höhe wichtig. Dazu noch dieses wunderbare Licht einfangen. Der Bildausschnitt sollte einen neutralen Hintergrund haben. Hätte ich etwas schräger nach oben fotografiert, so wären im Hintergrund noch mehr Bildteile aufgetaucht. Zwar auch verschwommen, da mit Blende 2.8 fotografiert, aber dennoch hätte es mich gestört beim Betrachten.

Mit der Zeit achtet man schon auf viel mehr Dinge beim fotografieren. Man bekommt einen Blick dafür, was schon beim Blick durch den Sucher stört. Auch wenn ich noch so gern mit Photoshop arbeite, am liebsten sind mir Bilder wie diese, die lediglich mit ganz wenigen Klicks optimiert werden müssen.

Hier noch das Original OOC

Fotografiert mit der

Olympus OMD EM 1 Mark III und dem

M Zuiko 12-40 mm 2.8 Pro

17 mm – 1/2000 – f 2.8 – ISO 200 – Freihand

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