Als ich einen Workshop bei Calvin Hollywood in Köln besucht habe, war am Abend noch Zeit um etwas fotografieren zu gehen. Einige Teilnehmer haben sich nach dem Abendessen verabredet um eine kleine spontane Fototour zu machen.

Dieser Gruppe habe ich mich gern angeschlossen. So oft komme ich ja nun nicht in meine Geburtsstadt.

Das Ziel sollte die berühmte Hohenzollernbrücke sein, mit Blick auf den Kölner Dom. Ein Ort, an dem man viele, sehr viele Fotografen trifft.

Auf dem Weg dorthin wurden mehrere kleine Pausen gemacht. Wer ein Bild machen wollte tat dies. Manchmal inspirierte das auch die anderen ebenfalls Bilder zu machen. So kam man dann auch mal zu anderen Blickwinkeln. Denn jeder sieht die Welt doch tatsächlich mit anderen Augen! Wer die Gelegenheit bekommt, auch mal an Fotowalks teilzunehmen, sollte dies wirklich tun. Es lohnt sich immer, sich auch mal auszutauschen. 

In einer Seitenstraße bot sich eigentlich keine Motiv. Aber nur auf den ersten Blick. Aus den Augenwinkeln entdeckte ich dann dieses Bürogebäude. Die Linien, der Kontrast, die Leere. Im Grunde bin ich keine Architektur Fotografin, aber hier konnte ich nicht widerstehen. Die Aufnahme gelang mir auch ohne Stativ. Ruhig stehen, am besten Beine etwas auseinander. den passenden Bildausschnitt wählen, einatmen und die Luft anhalten. Dann die Bilder machen. Hier würde ich mehrere machen. Auf dem Display der Kamera scheinen manchen Aufnahmen sehr gut auszusehen, am Rechner später erkennt man dann doch kleine Unschärfen. Mehrere Bilder erhöhen einfach die Chance auf eins mit der gewünschten Schärfe.

Dann das kuriose. Irgendwann später reichte ich dieses Bild bei einem Fotowettbewerb ein. Und was soll ich sagen…. Aus den unzähligen Einsendungen belegte ich doch tatsächlich einen Platz! Platz 10 und ich fühlte mich so berühmt 😉 Neben der Berichterstattung im Internet gelangte mein Bild sogar in die Zeitschrift. Ich muss direkt mal die Ausgabe suchen!!!

Aus einem vermeintlichen Schnappschuss ist dann ein (für mich) wichtiges Bild geworden. Also empfehle ich immer – Augen offen halten. Bereit sein und Gelegenheiten erkennen und nutzen.

Man weiß nie, für was die Aufnahmen mal gut sein werden.

Fotografiert mit der

Canon 5 DMark Mark III und dem

Canon 24-105 mm f4 L

24 mm – 1/30 – f 4 – ISO 640 – Freihand

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